YVONNE GABRIEL, IAS-ARBEITSMEDIZIN

Yvonne Gabriel, Jahrgang 1981, lebt in der Technologie- und Kunststadt Karlsruhe. Die Gesundheitsmanagerin IHK ist seit 2015 in der BGM Beratung und seit 2017 als Kundenkoordinatorin der ias AG in mittelständischen Unternehmen tätig. Yvonne Gabriel ist Ansprechpartnerin für Arbeitgeber sowie Mitarbeitervertretung und berät vollumfänglich zum Portfolio der ias Gruppe in den Branchen Finanzen, ITK, Chemie, Pharma, Technik sowie Transport und Logistik. Eine Lehre im Bankwesen zur Einführung des Euro, sowie Erfahrung aus der New Economy zu Digitalisierung und Agilität sind Transformationsprozesse, die Sie aktiv als Mitarbeiterin und Führungskraft begleitet und umgesetzt hat.
Ehrenamtlich ist Sie als Wirtschaftsjuniorin IHK im AK International und Kultur tätig und als Bürgerbeirätin im Projekt Creative Collection des Landesmuseum Baden Württemberg aktiv.

Schon heute verzeichnen wir einen riesigen Fachkräftemangel: 1,4Millionen Stellen sind in Deutschland unbesetzt – gleichzeitig machen sich Ängste um eine mögliche Massenarbeitslosigkeit angesichts zunehmender Digitalisierung breit. TechnologischeDisruptionensorgen für vielfältige Veränderungen in der Arbeitswelt, die immer höhere und/oder vollkommen neue Anforderungen an Unternehmen und Mitarbeiter stellen. Zum einen entstehen rasend schnell neue Industrien wie z.B. Robotik und künstliche Intelligenz und damit auch völlig neue Berufsbilder und Kompetenzen, die auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt werden. Zum anderen gehen viele Arbeitsplätze für niedrig qualifizierte Arbeitskräfte verloren.

Zusätzlich wandeln sich mit den technischen Möglichkeiten und neuen Organisations- und Unternehmensmodellen die Arbeitsprozesse rasant hin zu Freelancingund Co-Working. Die internationale Vernetzung und der globale Wettbewerb verstärken die Folgen dieses Strukturwandels noch.

Wie verändern neue Technologien die Arbeitswelt und Organisationsmodelle? Welche Chancen erwachsen daraus? Welche Fähigkeiten werden auch in Zukunft gefragt sein? Wie schaffen wir es, die Menschen dafür richtig auszubilden? Wie können wir diesen gewaltigen Strukturwandel gestaltend bewältigen? Diesen Fragen und Herausforderungen wollen wir mit unseren Referenten und Experten am Beispiel Ettlinger Unternehmen in der nächsten Veranstaltung des EttlingerFORUMs auf den Grund gehen.


Wir diskutieren mit

  • Prof. Dr. Angela Diehl-Becker
  • Steffen Dorst, Teamleiter Arbeitgeberservice (Digitalisierung und Substituierbarkeit), Bundesagentur für Arbeit
  • Alexander Jacob, Institut für Produktionstechnik, KIT


und Experten aus der Arbeitsmedizin (ias-gruppe) und Bildungseinrichtungen (Duale Hochschule Baden-Württemberg und Berufliches Bildungszentrum Ettlingen)


Veranstaltungsort: DRK Haus, Dieselstraße1 (Ecke Rastatter Straße), Ettlingen

mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neusten Nachrichten

PETER MINRATH, IHK KARLSRUHE

Peter Minrath ist seit acht Jahren als Ausbildungsberater und Referent für Fachkräfte-sicherung bei der IHK Karlsruhe. 

Er hat nach seinem Abschluss zum Hotelbetriebswirt langjährige Führungserfahrung in der Hotellerie gesammelt und war als Ausbilder für Gastronomieberufe und als IHK-Prüfer tätig. 

Seine praktischen Erfahrungen aus dem Ausbildungsalltag und als Trainer bringt er in die Ausbildungsberatung bei Unternehmen ein und leitet Workshops und Veranstaltungsreihen für Ausbilder und Auszubildende.

STEFFEN DORST, BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT

  • Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Mannheim
  • Nach dem Referendariat Aufnahme der Tätigkeit bei der Agentur für Arbeit.
  • Seit 2013 Teamleiter im Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt.

Sein Team bei der Bundesagentur für Arbeit hat folgende thematische Schwerpunkte:

  • Vermittlung von Auszubildenden und Arbeitskräften
  • Individuelle Beratung rund um das Thema Personal, insbesondere im Hinblick auf Personalentwicklung
  • Finanzielle Unterstützung bei Einstellung und Qualifizierung
  • Beobachtung und Analyse von Veränderungen auf dem regionalen und nationalen Bewerber und Arbeitsmarkt. 

28. November 2018 - 19:00 Uhr 

ARBEIT DER ZUKUNFT  

ANNE RIEDER, WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG ETTLINGEN

Wie sieht das arbeiten der Zukunft aus? Und was bedeutet dies für die Infrastruktur in den Städten? Wie kann sich eine Stadt dem Wandel durch die Digitalisierung verändern? Mit diesen und anderen Themen beschäftigt sich Anne Rieder von der Wirtschaftsförderung der Stadt Ettlingen. Durch ein Wirtschaftsstudium und die anschließende Verantwortung bei der Fortführung des elterlichen Betriebs ist die Schnittstelle zwischen Industrie und Verwaltung hergestellt und in der Rolle der Wirtschaftsförderung von Vorteil.

ANNETTE SORG, GEWERKSCHAFTSVERTRETERIN VER.DI

Annette Sorg ist freigestellte Personalrätin bei der DRV Baden-Württemberg in Karlsruhe. Sie ist in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich bei ver.di engagiert. Sie ist ausgebildete Mediatorin.

In Ettlingen


Arbeit der Zukunft

Zukunft der Arbeit

ALEXANDER JACOB, KIT

  • Studium des Wirtschaftsingenieurwesens am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Akademischer Mitarbeiter in der Gruppe Produktionssysteme am wbk Institut für Produktionstechnik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)
  • Forschungs- und Arbeitsgebiete:
    Produktionsplanung und -steuerung
    Industrie 4.0
    Additive Fertigung
    Lernfabrik-Schulungen zu Lean und Industrie 4.0

PROF. DR. ANGELA DIEHL-BECKER, DHBW

  • Ausbildung als Diplom-Psychologin, Schwerpunkt Organisations- und Sozialpsychologie (Universität des Saarlandes, Saarbrücken) und Dr. phil. Universität Mannheim (Psychologie, BWL)
  • Beruflicher Werdegang mit Stationen bei der Universität des Saarlandes als wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutschen Bank in der Führungskräfteentwicklung, Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank (heute UniCredit) in der Potenzialanalysen und Führungskräfteentwicklung, Merck Sharp & Dohme, München als Leiterin Personalentwicklung und bei Stepsys Psychological Services, Steps SARL
  • Forschungsschwerpunkte umfassen Personalmanagement, Mitarbeiterführung sowie Interkulturelle, speziell deutsch-französische Zusammenarbeit
EttlingerFORUM